Visionboard, viel mehr Zeit mit glücklich sein verplempern
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Was ist Glück und wo kann man das kaufen?

Glück. Wir sind sehr glücklich, und man sieht es uns an. Immer wieder fragen uns Menschen: “Wie macht ihr das? Was ist euer Geheimnis?” Die Wahrheit ist, wir haben keine konkrete Antwort. Und vorraus schicken wollen wir auch, dass wir selbstverständlich auch schlechte Tage haben.

 

Worum geht es beim glücklich sein?

Aber vielleicht geht es beim glücklich sein gerade darum wie man mit Situationen umgeht, die für einen nicht optimal sind. Ziehen sie dich runter? Oder erkennst du in so manchem Tief eine Chance? Wir leben wie wir es wollen, begegnen uns und jedem anderen so oft es geht mit Liebe, bilden uns ständig weiter und versuchen gute Menschen zu sein. Und vielleicht haben wir zusätzlich zu alldem einfach auch nur wahnsinnig großes Glück. Aber was ist Glück überhaupt, Zufall oder etwas das man selbst erzeugt?

Neulich hatten wir wieder ein sehr interessantes Gespräch, es ging darum wieviel Glück wir haben und warum wir uns dazu entschieden eine Weltreise zu machen, wo es hier zu Hause doch so hübsch gemütlich ist.

 

Wo Glück beginnt und Bedürfnis aufhört?

Jeder hat wohl bestimmt schon einmal etwas von der Maslow Pyramide gehört. Auf dieser Grafik wird aufgezeigt welche Bedürfnisse Menschen haben, und in welcher Reihenfolge der Wichtigkeit diese zueinander stehen. Am Boden dieser Pyramide stehen physiologische Bedürfnisse, wie Nahrung oder Schlafen. Weiter oben kommt Sicherheit, der Wunsch nach Schutz und Angstfreiheit, noch etwas weiter oben soziale Bedürfnisse wie Freundschaft und Zugehörigkeit. Die letzten zwei sind Anerkennung, also Status und zuletzt Selbstverwirklichung.

 

Wir gehören zu dem sehr geringen Prozentsatz auf dieser Welt, die sich über die meisten der Bedürfnisse in der Pyramide keine Sorgen zu machen brauchen. Wir haben ein Dach über dem Kopf, immer mehr als genug zu essen, liebende Familien und unterstützende Freunde, eine gute Ausbildung hinter uns etc. Und doch treibt uns etwas… Wir wollen unbedingt die Welt bereisen, unsere vermeintlich „sichere“ Arbeit hier in Österreich aufgeben und auf die Suche gehen nach…mehr.

 

Aber nicht mehr Reichtum oder mehr Spaß (und schon gar nicht mehr Sicherheit) Wir wollen das Leben besser verstehen, wollen andere Kulturen kennenlernen und persönlich Wachsen durch das was wir sehen und kennenlernen. Aber warum ist das eigentlich so? Warum gibt es immer mehr Menschen die ausbrechen aus diesem so unfassbar gemütlichen und sicheren Leben, um sich in ein Abenteuer zu stürzen. Ich denke es ist die Suche nach dem Glück, nach einer Selbtsbestimmung, nach einer Möglichkeit die Welt besser zu machen, einfach einen Unterschied zu machen.

 

Welche Rolle spielt Minimalismus?

Die meisten Menschen hier bei uns im deutschsprachigen Raum haben mehr als 90 % der restlichen Welt, und doch hat man manchmal das Gefühl, sie sind nicht richtig glücklich..aber was fehlt? Wir leben hier auf einer Insel der Glückseligkeit und haben scheinbar alles…jedoch:

Je mehr man reist desto eher bemerkt man, dass oft Völker die wenig besitzen glücklicher scheinen. Warum? Wir haben nur ein paar Thesen

Geht weniger materieller Besitz einher mit weniger Angst etwas verlieren zu können? Wir selbst machen die Erfahrung dass wir uns mit downsizing wohl fühlen, weniger Besitz ergibt weniger festgelegtes Geld, und weniger Rechnungen ergeben weniger Sorgen. Die Abwesenheit von Sorgen ergibt aber noch lange nicht Glück. Wo wir uns schnell einig sind: Konsum und Besitz machen nicht glücklich. Geld macht frei, aber Glück muss von innen kommen.  Aus DIR. Glück kann man eben nicht kaufen. Wenn du in deinem Herzen jeden Tag Liebe empfindest, denken wir, ist das ein wichtiger Schritt Richtung Glückseligkeit. Dazu braucht es tägliche Arbeit an dir selbst und deinen Schattenseiten, dazu braucht es Mut.

 

Liebe und Dankbarkeit

Wir kamen zu keiner letztlich gültigen Antwort, nur zu dem Schluss zu dem wir häufig kommen bei solchen Gesprächen. Es ist wohl wie immer im Leben ein Gleichgewicht nötig. Wenn ich alles habe, ist nichts wertvoll. Wenn ich nichts habe, bleibt keine Zeit mehr für Liebe. Unsere Aufgabe muss darin bestehen dankbar zu sein für alles was wir haben, UND für alles wonach wir streben dürfen.

Wenn wir begreifen dass wir im Leben niemals ankommen können, sondern dass tatsächlich der Weg das Ziel ist, kommt man Glück viel näher. Ein weitverbreitetes Muster, dass wir in der Vergangenheit auch bei uns selbst beobachtet haben ist folgendes: Viele Menschen knüpfen ihr Glück an zukünftige Bedingungen. “Wenn ich erst ein Haus habe, dann bin ich glücklich.” “Wenn ich mehr Geld habe dann bin ich glücklich.” “Wenn ich dann in Pension bin und mehr Zeit habe, dann….” und so weiter.

 

Einer unserer liebsten Redner, Dieter Lange, hat einmal in einem Vortrag gesagt:

“Du kannst das Spiel des Lebens nicht gewinnen, du kannst es nur spielen.”

 

Sobald wir es schaffen auch ein Ziel oder eine Herausforderung als ein Privileg anzusehen, leben wir unser Leben in Liebe.

Wir glauben Liebe ist der Schlüssel bei der Suche nach Glück, und wir sind bereit für das Spiel, die Suche, die Reise.

Viel Liebe,

Stefan und Julia

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